Gebratene Scampi – fried scampi

8 große tief gefrorene, geschälte Scampi (Tiefseehummer), 2
Eßlöffel Ananassaft, ¼ l Teelöffel Salz, 1 Prise Cayennepfeffer, 4 Scheiben
Ananas aus der Dose, 50 g Butter, 1 Eßlöffel Weinbrand.

Auftauzeit: 2 Stunden
Zubereitungszeit: 15 Minuten 

Das wird vorbereitet:
Die Scampi mit dem Ananassaft beträufeln, mit dem Salz und dem Cayennepfeffer bestreuen und zugedeckt auftauen lassen.
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So wird’s gemacht:
Die Ananas Scheiben halbieren, die Butter in einer Pfanne erwärmen. Die Scampi abtropfen lassen und in der Butter ringsum braun braten. Die Ananas Scheiben zufügen und erhitzen. Mit der Scampi Marinade und dem Weinbrand ablöschen und sofort servieren.

Ringtum-Tiddy

8 Eier, ca. 60 gr Butter, Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, 100 gr geriebener Käse, eine kl. Dose Pizza-Tomaten (Tomaten-Würfel).

Die Pizza-Tomaten abgießen, mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen, erhitzen und mit dem geriebenen Käse vermengen.

Aus den verquirlten, gewürzten Eiern Rührei herstellen, auf Toastscheiben verteilen und mit dem heißen Tomaten-Käse-Gemisch überziehen.

Eierspeisen

Im Gegensatz zur deutschen Küche – obwohl sich das heutzutage schon entsprechend angeglichen hat – wurde in anderen Landesküchen, wie auch in den USA mit Eierspeisen sehr viel unkonventioneller und experimentierfreudiger umgegangen.

Nicht, dass ich demgegenüber nicht aufgeschlossen wäre, aber es gibt Zutaten, deren Zusammenwirken zu einer geschmackvollen Einheit ich mir – für meinen Geschmack – nicht vorstellen kann.

So ist auch das Erste in dieser Folge der Rezepte von mir persönlich nicht ausprobiert worden.

Normalerweise veröffentliche ich keine Rezepte, die ich nicht selber ausprobiert habe – aber ich kann mich an einen Kameraden aus frühen Kindheitstagen erinnern, der für sein Leben gern Vollkornbrot mit Schweineschmalz, Erdbeermarmelade und Käse aß.

Wie gesagt, das folgende Rezept geht in diese Richtung – wer mehr Mut hat als ich, sollte vielleicht einmal ausprobieren, ob es ihm schmeckt:

Spiegelei – Brötchen (E)

1 „Hamburger-Brötchen“ , 2-3 Scheiben geräucherter Schinken (dünn geschnitten), 1 Scheibe Tilsitter~ oder Emmentaler~ Käse, 1 Ei, ca. 1 – 2 Tl. Erdbeermarmelade, Salz und Pfeffer aus der Mühle, Butter.

 

Das „Hamburger-Brötchen“ vortoasten. In der Zwischenzeit in einer Pfanne mit etwas Butter die Schinkenscheiben auf beiden Seiten scharf anbraten. Das Brötchen waagerecht halbieren, mit der Marmelade bestreichen und die Schinkenscheiben einmal der Länge nach umklappen (halbieren) und dachziegelartig nebeneinander auf die untere Brötchenhälfte legen.

Das Ei in eine Pfanne schlagen, wenn die Unterseite fest ist, vorsichtig mit einem Pfannenwender umdrehen, die Käsescheibe auflegen. In der mit einem Deckel verschlossenen Pfanne so lange belassen, bis der Käse zu schmelzen beginnt und dann auf die Unterhälfte des Brötchens auf den Schinken geben, mit Salz und Pfeffer würzen und mit der oberen, mit Marmelade bestrichenen Brötchenhälfte bedecken.

Gebackener Zander (Pan-fried Walleye)

4. Port.
8 Zanderfiletsá ca. 100 gr. (frisch oder TK – Ware) mit Haut, ½ Cup fein zermahlene Salzcräcker (in TK-Beutel mittels Backrolle), ½ Cup Mehl, ¼ Cup Maismehl, 1-2 Eier verquirlt, 2 EL ausgelassenes Speckfell, 2 EL zerlassenen Schweineschmalz, Salz, Zitronensaft.

Zanderfilets waschen und trockentupfen, mit Zitronensaft beträufeln und leicht salzen. Etwas ziehen lassen. Mehl und Maismehl mit einer Prise Salz mischen. Ei verquirlen. Das Fett in einer großen Pfanne heiß werden lassen. Die Fischfilets zuerst in dem gemischte Mehl, dann im Ei und
danach in den gemahlenen Kräckern wenden. Mit der Hautseite nach unten in die Pfanne geben und anbräunen, wenden und die Hitze reduzieren. Sobald die andere Seite des Fischfilets gebräunt ist, die Filets noch zweimal bei weiter reduzierter Hitze wenden. Gesamtbratzeit ca. 6 – 7 Min.
Dazu Petersilienkartoffeln oder Kartoffelsalat und Kopfsalat.

Omelettes mit Putenleber

8 Eier, 1/8 l Milch, Salz, Pfeffer, ca. 120 gr Butter, 200 gr Putenleber, 100 gr grüne Paprikaschote, 100 gr Tomatenwürfel, 4 El rote Chilisauce (Salsa).

Die Putenleber putzen und in kleine Würfel schneiden. Die Paprikaschote in kurze, dünne Streifen schneiden, Tomate häuten, entkernen und in Würfel schneiden.

Paprikastreifen in Butter anbraten, Putenleber und Tomatenwürfel dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und kurz braten, bis die Leber gar ist. Warm stellen.

Aus den mit der Milch verquirlten Eiern 4 Omelettes backen, die Füllung darauf verteilen, Omelettes überklappen, mit Chilisauce nappieren und servieren

Cheddar Chive Omelette

Pro Person:

2 Eier, 2 Tl frischer kleingeschnittener Schnittlauch, 20 gr Butter, Salz, Pfeffer, ca. 30 gr alter geriebener Cheddar (oder alter Bergkäse).

Die Eier mit Salz und Pfeffer verquirlen, den Schnittlauch untermischen und in der heißen Butter ein Omelette braten. Mit dem geriebenen Käse bestreuen, überklappen und sofort servieren

Fischgerichte

Die Fischvielfalt der USA ist fast sprichwörtlich. Auch, wenn der  „Catfish“  inzwischen selbst in Deutschland bekannt ist, gibt es doch viele Arten, die hier immer noch unbekannt sind, und die man hier auch nicht bekommen kann.

So werde ich in den folgenden Rezepten auf Fischarten zurückgreifen, deren Beschaffung kein Problem machen dürfte. Namen von Spezialhändlern, die evtl. den einen oder anderen Fisch als Tk-Ware liefern könnten, werden auf Wunsch mitgeteilt.

Sehr beliebt ist in den USA der  “smoked haddock“ , ein ausgenommener, entgräteter, aufgeklappter geräucherter Schellfisch, der gerne zum Frühstück gegessen wird.

Eine Übersicht, über die – in den USA –  gebräuchlichen Fischarten:

Anchovy – Anchovis

Black bass – Schw. Barsch (Flüsse d. Ostst.)

Bass striped – gestreifter Seebarsch

Bloater – Räucherhering, Bückling

Blue fish – Blaufisch/Makrelen-Art, Florida

Blue-ling – Blauleng

Bonito – gr. Makrelenart-Florida

Bream – Brasse

Brill – Meerbarbe

Butterfish – Butterfisch

Carp – Karpfen

Catfish – weißer Wels/Seewolf

Cod – Kabeljau

Conger eel – Meeraal

Dab-sole – Rotzunge (Atlantik b. Cape Cod)

Dentex – Zahnbrasse (Atlantik)

Eel – Aal

Eelpout – Aalraute (Große Seen)

Flounder – Flunder (Scholle)

Gilthead – Roter Meerbrassen-Florida

Grayling – eine Äschen Art

Grey mullet – Meeräsche

Grouper – Zackenbarsch

Gudgeon – Gründling

Gurnet – Seehahn

Haddock – Schellfisch

Hake – Seehecht

Halibut – Heilbutt

Herring – Hering

Kingfisch – Weißbarsch (Atlant./Pacif.)

Kipper – Räucherhering, Bückling

Lamprey – Neunauge

Mackerel – Makrele

Mullet – Barbe

Muskellänge- Muskallonga (Gr. Seen)

Perch – Barsch

Pike (yellow) – gelber Hecht (große Seen)

Plaice – Goldbutt

Pompano – einer d. besten F. d. Südens

Porgie – „Calamus“ (Calamari, Tintenfisch)

Red Mullet – Rötling/Rotbarbe

Red Snapper – Roter Schnapper

Salmon – Lachs

Sardine – Sardine

Scrod – junger Kabeljau, kaum gesalzen

Sea Bass – Seebarsch (Boston)

Shad – Maifisch (Alse) größter d. Heringe

Skate – Rochen

Smelt – Stint

Sole – Seezunge

Sprat – Sprotte

Sturgeon – Stör

Sword-fish – Schwertfisch

Tench – Schleie

Tilapia – ursprüngl. a.d. Sümpfen Louisiana

Tomcod – Frostfisch (kl. Kabeljau Art)

Trout – Forelle

Tunny fish – Thunfisch

Turbot – Steinbutt

Weak fish – Nordatlantik

Whitebait – Weißfischchen (Atlantik)

White-fish – (Süßwasser-Hering/Gr. Seen)

Whiting – Wittling/Merlan

 

Corn – Chowder

Dicke Maissuppe, ca. 6 Port.)

3 EL Öl, 180 gr Pökelschinken oder Kasseler-Steak , 1 mittelgroße Zwiebel,2 Cup Wasser, 4 Cup kleine rohe Kartoffelwürfel, 2 Cup Maiskörner (Dose), 4 Cup Milch, 1 TL Salz, 1 Prise Pfeffer, Butterflöckchen, 1 Bund frische grobe Petersilie gehackt.

Fleisch in Würfel schneiden und im Öl anbräunen, Zwiebelwürfel dazugeben und leicht bräunen lassen, mit Wasser ablöschen und die Kartoffelwürfel darin gar kochen. Maiskörner und Milch dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz aufkochen lassen, in die Teller verteilen und mit Butterflöckchen und gehackter Petersilie garnieren

Canadian-Seafood Chowder

(ca. 8 Port.)

500 gr TK-Seafood, 200 gr TK-Garnelen und 300 gr TK- Fischfilet. Ca. 80 gr Butter, 1 Staude (Bleich)Sellerie, 450 gr Kartoffeln, 2 große Zwiebeln, 2 Karotten, 4 Cup Wasser (1 l) (oder 2 Cup Wasser + 2 Cup Fischsud – Fertigprodukt oder selbst hergestellt), 6 Cup Milch (1 ½ l), Salz, Pfeffer, 3 EL gehackte frische, glatte Petersilie, 200 gr geriebener Käse (Emmentaler, Maasdamer o.ä.).

Fischfilet in ca. 1 cm Würfel schneiden und zusammen mit dem aufgetauten Seafood und den Garnelen (ohne Schale) in der heißen, aber nicht braunen! Butter anbraten. Aus dem Bratfett herausnehmen und darin die in kleine Würfel geschnittenen Gemüse andünsten. Wasser bzw. verdünnten Fischsud dazugeben und das Gemüse bissfest garen. Das angebratene (warmgehaltene) Seafood hineingeben, aufkochen lassen, die Milch dazugeben, salzen und pfeffern. Topf vom Feuer nehmen und den geriebenen Käse hineinrühren, bis er geschmolzen ist (evtl. noch mal kurz auf die Herdplatte geben, aber nicht mehr kochen lassen!). Mit gehackter Petersilie bestreuen und mit frisch aufgebackenem „Baguette“ servieren.

Dazu passt ein leichter, frischer Weißwein

King-Crab Chowder

200 gr Königskrabben-Fleisch (frisch oder tiefgefroren! Nicht aus der Dose!)

2 dicke (3 mm) Scheiben fetten Speck, 1 große Zwiebel, 1 große Kartoffel, 1 große Karotte, ½ Cup feingewürfelter Staudensellerie (Blätter abschneiden und beiseite stellen), 2 Cup (500 ml) Wasser, 1 Cup (250 ml) Milch, 1 TL frischer gehackter Thymian, Salz, Pfeffer, Paprikapulver edelsüß.

Speck in feine Würfel schneiden und bei großer Hitze knusprig hell~ bis mittelbraun braten und aus der Pfanne nehmen. Die Kartoffel und Staudensellerie in ca. 5 mm Kantenlänge Würfel, die Zwiebel und die Karotte in feine (2 mm) Würfel schneiden, den Thymian dazugeben und bei reduzierter Hitze im Speckfett weich schmoren. Mit dem Wasser ablöschen und das Königskrabbenfleisch dazu geben. Größere Stücke evtl. zerteilen. Kurz aufkochen lassen, die Milch dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken und heiß werden lassen. Die Staudensellerie-Blätter fein hacken, die Speckwürfel zerbröseln und Beides auf die Suppe (in Tasse od. Teller) steuen und mit Paprikapulver leicht bestäuben